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WOLLE ... bei dieser Vorstellung empfindet man etwas weiches, wohliges ... als das man einen wohl definierten Begriff vor sich sieht. Das trifft im hohen Maß auf die ALPAKAWOLLE zu. Trotzdem sei unter dem Aspekt der Qualitätsmerkmale Folgendes beschrieben: Beim Alpaka steigt die Fasermenge bis zum 3 Lebensjahr an. Danach sinkt sie allmählich. Entscheident für den Schurertrag ist die Schurhäufigkeit (max. einmal jährlich) im Schnitt 4 kg. Eines der Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen Huakaja und Suri ist die Faser. Die Huakajafaser kann man durch folgende Merkmale charakterisieren: Feinheit-Dicke der Faser in mikron. Sie verändert sich u.a. in Abhängigkeit vom Alter, Eiweißgehalt des Futters. Typisch: 13 - 30um, >30um. Crimp-Kräuselung der Faser, je mehr Wellen pro cm, desto besser! Nicht mit der Lockigkeit der Surifaser verwechseln. Stapellänge (Staple-gleichförmiges Faserbündels) ca. 10 - 20 cm. Glanz-von der Faser reflektierte Lichtmenge.Verleiht der Alpakafaser einen eigenen Reiz. Uniformität-Maß für die Verteilung der Faserdicke in der Wollgesamtheit. Sehr uniform !
Für die Verarbeitung und den Glanz ist die sogenannte “Kutikula” (schuppenförmige Zellen, die den Faserstamm umhüllen) entscheidend. So ist der charakteristische Aufbau der Alpaka-Kutikula daran schuld, das die Wolle außergewöhnlich weich und glänzend, die Faser fast fett- und schweißfrei (damit geruchfrei !) im Gegensatz zur Schafwolle ist, jedoch schlechtere Filzeigenschaften besitzt. Alpakafaser lässt sich sehr gut verspinnen !! Alpakawolle gibt es in 22 (!) natürlichen Farbtönen mit bis zu 60 Farbschattierungen. Ganz besonders zeichnet die Alpakafaser die ungewöhnlich hohe thermische Dämmfähigkeit aus. Das HoheLied auf die Alpakawolle liese sich noch weiter fortsetzen. Es ist jedoch ratsamer, die Überzeugungskraft des eigenen Wahrnehmens sprechen zu lassen.
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